AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

sind im beiderseitigen Einverständnis Bestandteil der abgeschlossenen Verträge:

1. Die Lieferung erfolgt unter Eigentumsvorbehalt bis zur völligen Bezahlung aller Forderungen. Nebenabreden und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform.

Werden vereinbarte Liefertermine nicht eingehalten, so kann der Käufer nach Ablauf von 4 Wochen eine Nachfrist von 2 Wochen setzen. Die Nachfrist verlängert sich

angemessen bei Störung des Betriebes des Verkäufers oder seiner Vorlieferanten, insbesondere durch höhere Gewalt oder Streiks. Nach ergebnislosem Ablauf der Nachfrist

hat der Käufer das Recht, vom Vertrag durch schriftliche Erklärung zurückzutreten. Etwaige Ansprüche des Käufers auf Ersatz eines Verzugsschadens sind aus geschlossen.

 

2. Handelt es sich um Serienartikel und wird die Lieferung der besichtigten Sachen nicht ausdrücklich gewünscht, ist der Verkäufer berechtigt, in Form und Qualität gleiche

Sachen zu liefern. Eine evtl. Lagerung der gekauften Sachen erfolgt stets zu Lasten und auf Gefahr des Käufers.

 

3. Ansprüche des Käufers wegen Mängel der Sache verjähren entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen in drei Jahren ab Lieferung der Sache.

Der Käufer einer mangelhaften Sache kann zunächst nur die Beseitigung des Mangels oder die Lieferung einer mangelfreien Sache verlangen (Nacherfüllung). Der Verkäufer

kann die vom Käufer gewählte Art der Nacherfüllung verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist. Dabei sind insbesondere der Wert der Sache in mangelfreiem Zustand, die Bedeutung des Mangels und die Frage zu berücksichtigen, ob auf die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für den Käufer

zurückgegriffen werden könnte. Der Anspruch des Käufers beschränkt sich in diesem Fall auf die andere Art der Nacherfüllung; auch diese kann der Verkäufer wegen unverhältnismäßiger Kosten verweigern.

Liefert der Verkäufer zum Zweck der Nacherfüllung eine mangelfreie Sache, hat der Käufer die mangelhafte Sache herauszugeben.

Ist die Nacherfüllung fehlgeschlagen, kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern. Entscheidet sich der Käufer für den Rücktritt vom Vertrag,

hat er die mangelhafte Sache zurück zu gewähren und Wertersatz für die gezogenen Nutzungen zu leisten. Für die Ermittlung des Wertes der Nutzungen kommt es auf die

zeitanteilige lineare Wertminderung im Vergleich zwischen tatsächlicher Gebrauchsdauer und voraussichtlicher Gesamtnutzungsdauer an *).

Vermittelt der Verkäufer im Kundenauftrag einen Vertragsabschluss und handelt es sich bei den Vertragspartnern um Verbraucher, entfallen Mängelansprüche des Käufers.

 

4. Der Käufer ist verpflichtet, eintretende Wohnungswechsel, Pfändungen, Brandfälle sowie überhaupt sämtliche die Geltendmachung des Eigentumsrechts gefährdende

oder dasselbe verletzende Vorkommnisse dem Verkäufer unverzüglich durch Einschreibebrief bekannt zu geben. Bei einer Pfändung hat der Käufer das durch etwa

anzustrengende Freigabeklage entstehende Kostenrisiko zu tragen oder aber den durch die Unterlassung entstehenden Rechtsverlust zu ersetzen.

 

5. Verpackung und sämtliche Transporte gehen auf Gefahr und auf Rechnung des Käufers. Dies gilt nicht für die Fälle der Nacherfüllung und im Fall des § 447 BGB

(Versendungskauf) bei einem Verbrauchsgüterkauf. Eine leihweise überlassene Verpackung ist durch den Käufer franko an die vom Verkäufer angegebene Adresse

zurückzusenden.

 

6. Der Verkäufer ist berechtigt, sich jederzeit nach vorheriger Terminabstimmung von dem Vorhandensein und dem Zustand der gelieferten noch nicht vollständig

bezahlten Sachen zu überzeugen. Der Käufer hat zu diesem Zweck freien Zutritt zu dem Unterstellort der Sachen zu gewähren. Der Käufer verpflichtet sich, die gelieferten

Sachen sorgfaltig zu behandeln und vor der vollständigen Bezahlung keine Verfügungen zu treffen, welche die Rechte des Verkäufers beeinträchtigen. Insbesondere dürfen

die Gegenstände nicht veräußert, verpfändet, vermietet, vertauscht, verliehen, verschenkt, an dritter Stelle untergebracht oder aus dem Bundesgebiet entfernt werden.

Gegenansprüche des Käufers außerhalb dieses Vertrages geben dem Käufer kein Recht zur Zurückbehaltung. Der Käufer kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig

festgestellten Forderungen aufrechnen.

 

7. Sollte der Käufer, wenn auch unverschuldet, mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten ganz oder teilweise in Verzug bleiben, so hat dies die Fälligkeit des ganzen

Kaufpreises zur Folge. Der Verkäufer ist aber schon, wenn eine der vereinbarten Zahlungen nicht rechtzeitig geleistet wird, berechtigt, vom Kauf zurückzutreten und das

Instrument zurückzuholen, ohne dass sich der Käufer dieser Maßnahme gegenüber auf sein Hausrecht berufen darf. Die Kosten der Hin- und Rückbeförderung sowie alle

sonstigen Spesen trägt in diesem Falle der Käufer. Der Verkäufer hat nach Rückgabe der Sachen die geleisteten Zahlungen zurückzugewähren, kann aber davon den Betrag

für gemachte Aufwendungen, für etwaige Beschädigungen der Sache usw. in Abzug bringen, ebenso den Wert der Überlassung des Gebrauchs oder der Benutzung (Mietzins)

sowie den dadurch entstandenen Minderwert.

Falls der Käufer sich weigert, die gekaufte Sache abzunehmen, kann der Verkäufer statt der Abnahme mindestens 20 % des Kaufpreises als Schadensersatz verlangen,

es sei denn, der Verkäufer kann einen höheren Schaden oder der Käufer einen geringeren Schaden nachweisen.

 

8. Die Verrechnung der geleisteten Zahlungen geschieht zuerst für die Nebenkosten und dann erst für die Hauptforderung. Eine Zahlung an Vertreter des Verkäufers ohne

besonderen Ausweis geschieht auf Gefahr des Käufers. Wird der Kaufvertrag von einem Finanzierungsinstitut vorfinanziert, so gelten neben den Kreditierungsbedingungen

in jedem Falle die vorstehenden Bedingungen.

 

9. Der Verkäufer kann durch schriftliche Erklärung vom Vertrag zurücktreten, wenn:

a) der Käufer, Mitkäufer oder ein Bürge falsche Angaben über seine Person oder über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse gemacht hat;

b) der Käufer die in Ziffer 4 vereinbarte Anzeigepflicht verletzt;

c) der Käufer nach erfolgter Mahnung mit zwei aufeinanderfolgenden Raten im Rückstand bleibt;

d) der Käufer mit der Sache vertragswidrig verfährt;

e) der Käufer seine Zahlungen einstellt, über sein Vermögen das Vergleichs- oder Konkursverfahren eröffnet wird oder gegen ihn fruchtlos vollstreckt wird.

 

10. Gebrauchte Ware kann von der Firma der Musikhof im Rahmen des Gebrauchtinstrumentenmarktes oder in Kommission auf Wunsch des Anbieters b.z.w.

des Kommittenten verkauft werden. In beiden Fällen gilt:

Die Firma der Musikhof stellt die erforderliche Fläche zur Verfügung und vermittelt zwischen Anbieter und Interessent. Ist Vertrag auf unbestimmte Zeit abgeschlossen,

so endet diese automatisch mit Bezahlung des vom Verkäufers geforderten Preises unter Einbehaltung der Verkaufsprovision von 15 - 20 % (je nach Abmachung) oder wenn

der Verkäufer das Instrument wieder abholt. Konnt das Instrument nicht vermittelt werden, so entstehen dem Verkäufer auch keine Kosten. Ausgenommen am Gebrauchtinstrumetenmarkt. Holt der Verkäufer im Rahmen des Gebrauchtinstrumentenmarktes das nicht verkaufte Instrument nicht innerhalt der angegebenen Frist von

2 Werktagen wieder ab, so entstehen Ihm pro Tag 2€ Lagergebühren. Der Kommissionär wird den Namen des Kommittenten gegenüber dem Erwerber geheim halten,

es sei denn, der Kommittent willigt hierzu ein.

Als Verkäufer gilt der Kunde, welcher das Musikinstrument anbietet. Die Firma der Musikhof übernimmt keinerlei Haftung für die Kommissionsware.

(Sachmängel, Folgeschäden, Gewährleistung, Garantie).

Für den Käufer der Angebotenen Ware gilt:

Die Ware wird vorort bar bezahlt und sollte spätestens bis zum bekannt gegebenen Termin abgeholt werden.

Eine Reservierung, Umtausch oder Rückgabe ist nicht möglich! Für bis dato nicht abgeholte Ware wird eine Lagergebühr von € 2,00/ Tag fällig.

 

11. Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Die Vertragssprache ist Deutsch.

Gerichts- und Erfüllungsort ist Augsburg. Sollten einzelne Bestimmungen – gleich aus welchem Grund – ausgeschlossen oder geändert werden, so wird dadurch die

Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.